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FAQ Work and Travel Australien – Die 10 häufigsten Fragen

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Du hast schon mal von Work & Travel bzw. Working Holiday gehört, hast aber noch einige Fragen dazu?
Möchtest du genauere Infos zum Visum, kannst du alles darüber in diesem Beitrag nachlesen.

Weißt du bereits Bescheid, und hast dich vielleicht sogar schon dafür entschieden dein Work & Travel Abenteuer zu starten, stehst du bestimmt vor einem großen Berg an Fragen.

Rucksack oder Koffer? Wie läuft das mit dem Visum? Welche Versicherungen brauche ich? Welche Reiserouten sind zu empfehlen?

Bei all diesen gängigen Fragen wird dir dieser FAQ Work and Travel Australien Beitrag sicherlich weiterhelfen.

Die ultimative Packliste fürs Work&Travel findet du hier!

Die Antworten auf diese Fragen gibt es bereits von zahlreichen Quellen im Internet, eine Zusammenfassung wie diese fehlte mir aber immer. Daher kam mir die Idee, die wichtigsten und häufigsten Fragen kurz und knapp in einem Beitrag zusammenzufassen, um einen ersten, kurzen Gesamtüberblick zu verschaffen.tree-392068_1280

Diese 10 Fragen beantworte ich hier:

1. Der Rucksack (oder doch Koffer?)
2. Flug buchen (und was es kostet)
3. Was kostet Work and Travel, welche Ausgaben kommen auf mich zu?
4. Welche Versicherungen für Work and Travel?
5. Bei welcher australischen Bank Konto eröffnen?
6. Welche Kreditkarte aus Deutschland mitnehmen?
7. Taxback und TFN (Steuererklärung & Steuernummer)
8. Backpacker Jobs: Welche gibt es, was verdiene ich, wo finde ich sie?
9. Welche Reiserouten gibt es?
10. Second Working Holiday Visa

1. Der Rucksack (oder doch Koffer?)

Die Frage ob Rucksack oder Koffer/Trolley stellt sich ziemlich am Anfang. Ein richtig oder falsch gibt es bei der Antwort darauf nicht, dafür aber ein besser oder schlechter bzw. geeigneter oder ungeeigneter.
Es kommt nämlich ganz alleine darauf an, was du vor hast!

Bist du eher der gemütlichere Typ, machst also keine großen Wanderungen und bewegst dich meistens nur auf  Schienen oder 4 Rädern von Hostel zu Hostel, ist ein Koffer eine gute Wahl.
Vorteil: Deine Sachen sind dort einfach, schnell und übersichtlich verstaut.
Nachteil: Du kannst ihn nicht auf dem Rücken tragen und bist gezwungen ihn zu ziehen, auch bei den schlechtesten Bodenbedingungen.

Bist du eher der Abenteuer-Typ, wanderst gerne und schläfst in der Wildnis, kommst du an einem Rucksack nicht vorbei.
Vorteil: Alles bequem und sicher auf dem Rücken.
Nachteil: Bei „Überladung“ unbequem und schwerer zu packen.

Bist du dir noch nicht ganz sicher was für ein Typ du bist, oder möchtest für alle Situationen vorbereitet sein, ist vielleicht ein Kofferrucksack genau das richtige für dich! Er ist für Leute gedacht, die keine ausgiebigen Wanderungen machen möchten, aber ihr Gepäck trotzdem bei Gelegenheit auf dem Rücken tragen möchten.
Vorteil: Sowohl Koffer als auch Rucksack, sehr hohe Flexibilität.
Nachteil: Nicht so bequem wie ein Rucksack, teuer.

Unter diesem Link findest du einen ausführlichen Beitrag dazu.

 

2. Flug buchen (und was es kostet)

Generell sagt man, dass Flüge die 6 Wochen vor Abflug gebucht werden am günstigsten sind. Außerdem sollen Flüge am Dienstag noch mal günstiger sein. Viele sind sich da ganz sicher, und vielleicht stimmt das auch tatsächlich. Ich persönlich konnte das aber noch nicht wirklich beobachten.

Preislich hängt das ganze von vielen Faktoren ab, zB. Reisezeit, Ab- und Landeflughafen, Airline, Zwischenstops, Flugdauer, ..
So ganz grob lässt sich aber sagen: One-Way-Ticket ca. 400 – 800€, Open-Return ca. 1.000 – 1.400€

Es gibt eine ganze Menge an Flugmaschinen, zB. Momondo, Kayak, Idealo und viele weitere. Besonders praktisch finde ich Skyscanner, dort hat man eine tolle Übersicht und kann die Preise sogar nach Tag- Monat und Jahr sortieren. Außerdem bieten viele der Flugsuchmaschinen „Preiswecker“. Das bedeutet, dass du per Email benachrichtig wirst, wenn dein gewünschter Flug einen Preis erreicht hat, den du vorher eingestellt hast.

Dann gibt es, speziell für junge Menschen, Studenten und Work&Traveller, noch mals extra Flugangebote. Hier eine kleine Auswahl:
http://www.backpackerpack.de/flug.php
http://www.workandtravel.reisebine.de/fliegen

 

Zum Flug: Von Europa nach Australien gibt es keine Direktflüge, man muss also einen Zwischenstop (ein längerer Zwischenstop heißt Stopover) machen. Eine gute Gelegenheit, ein paar Tage Pause zu machen und sich die Stadt in der man zwischenlandet mal genauer anzusehen. Einen ausführlichen Beitrag dazu findest du unter diesem Link.

Dann stellt sich noch die Frage, ob One-Way oder Open-Return Ticket. Beides hat Vor- und Nachteile.

Vorteile One-Way: Maximale Flexibilität und absolute Freiheit
Nachteil: Meistens teurer, man muss noch Geld für Rückflug auf der Seite behalten.

Vorteile Open-Return: Keine Gedanken um Rückflug machen, kann beliebig oft umbuchen (allerdings innerhalb eines bestimmten Zeitraums)
Nachteil: Gezwungen, innerhalb eines bestimmten Zeitraums zurückzufliegen und kann sich nicht spontan umentscheiden.

Unter diesem Link gelangt ihr zu einer Diskussion, was denn nun die bessere Lösung ist. Meiner Meinung nach hängt das ganz alleine davon ab, was für ein Typ man ist.

 

 3. Was kostet Work and Travel, welche Ausgaben kommen auf  mich zu?

Generell unterteil man erst einmal in:

einmalige Kosten, zB. Visum, Flug, Equipment, ..
laufende Kosten, zB. Unterkunft, Ernährung, Ausflüge, ..

Dann kommt es auch darauf an, ob du das ganze mit oder ohne Organisation durchziehst. Ohne Organisation, die alles für dich erledigt, hast du etwas mehr Stress, sparst aber viel Geld und bist wesentlich freier und flexibler. Eine Organisation kostet dich zwischen ca. 500 – 1.000€. Das ist ganz verschieden und hängt davon ab, welche Leistungen du buchst.

Nun aber zu den ungefähren Kosten, die allerdings von sehr vielen Faktoren abhängig sind und nicht auf jeden generell zutreffen!

 

Einmalige Kosten ohne Organisation:  ca. 1.400€ – 2.000€ (ca. 700€ One-Way-Ticket/1.200€ Open Return, 420€ Visum,  ca. 350€ Rucksack + Kamera + sonstige Besorgungen)
Laufende Kosten pro Monat: ca. 1500€ um relativ gut zu leben. Lebt man sparsam, sind auch unter 1.000€/Monat möglich.

 

Ausführliche Beiträge dazu habe ich unter diesem, diesem und hier auf diesem Link gefunden.

 

 4. Versicherungen für Work and Travel

Es gibt einige Versicherungen, zB. Gepäckversicherung, zusätzliche Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittversicherung. Über deren Notwendigkeit lässt sich streiten.
Deine normale Haftpflicht greift normalerweise weltweit, am besten frägst du mal bei deiner Versicherung nach.
Ob du dein Gepäck versichern möchtest, oder einen eventuellen Reiserücktritt, musst du selbst wissen. Es gibt zahlreiche Versicherungen die das anbieten.

Aber: Die Auslandskrankenversicherung ist die wichtigste, und die solltest du auf jeden Fall abschließen!

Normalerweise kannst du da mit ca. 1€ pro Tag deines Aufenthalts an Kosten rechnen.
Vorsicht: Jede Versicherung hat andere Bedingungen, zB. eine Selbstbeteiligung oder Ähnliches. Daher vor allem das kleingedruckte lesen!

Eine gute Übersicht dazu gibt es unter diesem Link.
Unter diesem Link wird auch noch mal darauf eingegangen.
Die beiden häuftigsten Anbieter sind wohl die HanseMerkur und der ADAC.

 

5. Bei welcher Bank in Australien Konto eröffnen?

Die 3 größten/bekanntesten Banken, bei denen Backpacker ihr Konto eröffnen, sind NAB, Commonwealth Bank und Westpac.
Zur Kontoeröffnung brauchst du nur deinen Reisepass und eine Adresse (Hostel).

Ausführliche Beiträge dazu gibt es auf diesem und diesem Link.

 

6. Kreditkarte aus Deutschland

Es gibt einige kostenlose Kreditkarten, mit denen du sogar weltweit kostenlos Bargeld abheben kannst und andere Vorteile hast.

Unter diesem Link findest du die vier häufigsten und gängigsten kostenlosen Kreditkarten im Überblick.

Die meisten nutzen die von der DKB, einschließlich mir. Das einzige was mich daran nervt, ist die veraltete iTan-Liste, die man immer (am besten verschlüsselt) mitführen muss.

 

7. Taxback (Steuererklärung) und TFN (Steuernummer)

TFN:

Möchtest du in Australien arbeiten, musst du natürlich auch Steuern bezahlen. Der Höchststeuersatz liegt bei 49%, wenn man ohne eine TFN (=Tax File Number; Steuernummer)  arbeitet. Als Backpacker, mit dem Work&Travel Visum, bezahlst du, natürlich mit TFN, 32,5% Steuern (früher 29%). Diese Steuern führt der Arbeitnehmer direkt ab, du musst dich um nichts kümmern.
Die TFN kannst du unter diesem Link beantragen.

Unter diesem Link ein guter Beitrag, zur Beantragung der TFN.

Taxback:

Die australische Steuererklärung. Diese sollte man auf jeden Fall machen, da man sonst eine Menge Geld zurücklässt.

Einen guten Beitrag dazu gibt es unter diesem Link. Und unter diesem Link habe ich auch einen interessanten Beitrag gefunden.

 

8. Backpacker Jobs: Welche Jobs gibt es, was verdiene ich, wo finde ich Jobs?

Welche Jobs gibt es?

Häufige Jobs sind Farmarbeit/Erntehelfer (Fruitpicking), Gastronomie oder handwerkliche Jobs, wie zB. Elektriker oder Mechatroniker. Auch Bürojobs sind möglich.

Eine super Übersicht dazu habe ich unter diesem und diesem Link gefunden.

 

Was verdiene ich?

Das kann man natürlich nicht pauschal sagen. Neben deinen Fähigkeiten spielt auch Glück eine Rolle. So ganz grob kann man aber sagen, dass man in Australien relativ gut bezahlt wird. Stundenlöhne von 20 – 25$ sind möglich.

Die meisten Backpacker arbeiten früher oder später auch mal als Farmhelfer (fruitpicking). Dazu habe ich unter diesem Link einen guten Beitrag gefunden.

 

Wo finde ich Jobs?

Entweder du gehst mit deinem CV (Lebenslauf) persönlich zu Arbeitgebern und stellst dich dort vor, oder du bewirbst dich schriftlich. Auch in den Hostels am schwarzen Brett hängen oft Jobangebote.

Eine tolle Übersicht über die verschiedenen Online-Jobportale für Backpacker in Australien habe ich unter diesem Link gefunden.

Infos zum CV findest du unter diesem Link

 

9. Wo starte Ich, welche Reiserouten sind empfehlenswert?

Australien ist groß. Sogar so groß, dass es eigene Klimazonen gibt. Und daran solltest du dann auch ungefähr deine Reiseroute anpassen. Ganz grob kann man sagen:

Norden: tropisch-heiß und feucht
Süden: subtropisch bis warm
Kontinent-Inneres: wüstenhaft trocken

Im Norden ist von Dezember-April Regenzeit. Häufige und kräftige Regenschauer sind sehr wahrscheinlich. Von Oktober – Februar hingegen ist an der Ostküste Hauptsaison, weil dort der australische Sommer beginnt. Auch die Preise gehen da deutlich nach oben.

 

Im Internet findet man zahlreiche, tolle Routenempfehlungen. Unter anderem unter diesem und diesem Link.

10.  Second Working Holiday Visa

Es gibt die Möglichkeit, direkt im Anschluss an dein erstes Jahr für ein weiteres Jahr zu bleiben. Dafür musst du die gleichen Voraussetzungen wie für das erste Visum erfüllen, und zusätzlich 88 Tage in Vollzeit in einem bestimmten Job (specified work) gearbeitet haben. Möglich Jobs sind: Bergbau, Baugewerbe, WWOOFing, Fruitpicking..

Unter diesem Link kommst du direkt zur Seite der Regierung, um das Visum zu beantragen. Dort findest du auch alle Voraussetzungen und bekommst alle nötigen Informationen.

Außerdem habe ich unter diesem und unter diesem Link tolle Beiträge bezüglich des Second Working Holiday Visa gefunden.

 

Ich hoffe, die 10 FAQ Work and Travel Australien haben dir weitergeholfen! Hast du noch irgendwelche Tipps? Oder gehts für dich bald nach Australien? Ich freue mich sehr über Kommentare!

 

Wer schreibt hier?

Hi, ich bin Alex! Reisen war schon immer meine Leidenschaft. Nach vielen Trips quer durch Europa und knapp einem Jahr in Australien, bin ich jetzt erst mal wieder in Deutschland gestrandet. Da mich allerdings der "Travelbug" gebissen hat, geht das Reisen natürlich weiter! Hier findest du Erfahrungen aus erster Hand, hilfreiche Tipps und Empfehlungen. Enjoy!

1 Comment

  1. Dagmar 18. September 2014 at 21:06

    Super Zusammenfassung. Die wichtigsten Fragen, die man hat, sind sofort beantwortet und für genauere Recherchieren super Links. Toll gelungen, sehr hilfreich!

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